Böse Hackerattacke: Der DDoS Angriff

Man hört es hin und wieder in den Nachrichten. „Hacker legen Homepage der Firma XY lahm“ – so könnte es dort beispielsweise heißen. Die Rede ist vom sogenannten DDoS-Angriff. Doch was genau versteckt sich überhaupt hinter dem Begriff „DDoS“? Und wie kann man damit Dienste lahmlegen?

Der DDoS Angriff ist im Grunde die primitivste Art von „Hackerangriffen“. Hackerangriff schreibe ich in diesem Kontext deshalb in Anführungszeichen, weil es eigentlich nichts mit Hacken zu tun hat. Man muss nahe zu gar kein Wissen über IT mitbringen, um eine DDoS Attacke ausführen zu können. DDoS bedeutet ausgeschrieben „Distributed Denial of Service“, was ins Deutsche übersetzt so viel wie „verteilte Dienstverweigerung“ heißt. Dienstverweigerung ist im Fall von DDoS, aber eigentlich gar nicht so richtig. Der Dienst – das kann z.B ein E-Mailserver von web.de, oder auch der Webserver von www.google.de sein – möchte durchaus seinen Dienst vollziehen, nur erhält er massenhaft Anfragen, sodass der Dienst komplett überfordert ist und seiner Arbeit nicht mehr nachgehen kann.

Beim DDoS Angriff passiert folgendes: Das Ziel wird mit Anfragen „geflutet“. Und zwar mehr Anfragen, als das Ziel verarbeiten kann. Dadurch kann das Ziel zum einen nicht mehr von anderen Anfragern erreicht werden und zum anderen nicht mehr arbeiten, da die Hardware auch an ihre Grenzen kommt. Um eine DDoS Attacke durchzuführen, muss natürlich eine Verbindung zwischen Angreifer und Ziel bestehen, zum Beispiel über das Internet.

Große DDoS Angriffe werden nicht mit einzelnen Computern durchgeführt, sondern mit Botnetzen. Botnetze sind im Grunde nichts anderes als ein Zusammenschluss von vielen Computern. So wird ein Ziel nicht nur mit Anfragen von einem einzelnen Computer konfrontiert, sondern mit Anfragen von tausenden Computern. Je größer das Botnetz ist, desto stabilere Systeme können angegriffen und in die Knie gezwungen werden.

 

 

 

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